"Die Abenddämmerung über den weiten, schier endlosen Bittermarschen der Jenseitigen Lande senkte sich eilig auf eine kleine Gruppe von Abenteuern herab. Diese stapfte schon den ganzen Tag schwerfällig durch den aufgeweichten Schlamm gen Osten und war am Ende ihrer Kräfte angelangt. Ihr Ziel war der Wald von Ygdras, wo sie bei den Albyhn von Usgârt Schutz und Verbündete finden wollten. Noch waren die fünf Abenteurer viele Meilen und etliche Tagesmärsche von dem vermeintlich sicheren Ort entfernt, dessen gewaltige Baumriesen sich bereits am Horizont wie ein schwarzer, unüberwindbarer Festungswall emporstreckten. Auch der große Baum Ygdras selbst stieg bereits in der Mitte des Waldes wie ein einsamer Berg weit in den Himmel weit hinauf. Seine zu jeder Jahreszeit belaubte Spitze verschmolz mit dem Grau der niedrig hängenden Wolken. Aus ihnen regnete es schon seit fast einer Woche ohne Pause auf Ebene und die Wandernden herab. Die kalte Nässe weichte nicht nur den Boden, sondern auch die Kräfte und den Willen der Flüchtenden auf, von denen keiner mehr ein trockenes Kleidungsstück am Leib trug. Sie stemmten sich, vom Gewicht ihrer vollgesogenen Felleisen niedergedrückt, gegen den Wind, der die Regenwut wie einen Vorhang in ihre Gesichter peitschte."

Die Bittermarschen sind ein unwegsames und unbewohntes Sumpfland westlich des Ygdras-Waldes in den Jenseitigen Landen.

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